Sport­freun­de Bro­ek­huy­sen 1959 e. V.

Chro­nik

Am 18. Novem­ber 1959 wur­de der Sport­ver­ein Bro­ek­huy­sen aus der Tau­fe geho­ben.

Auf einen Auf­ruf in der Rhei­ni­schen Post vom 16.11.1959 zur Grün­dungs­ver­samm­lung eines Sport­ver­eins in Bro­ek­huy­sen hat­ten sich am 18. Novem­ber 1959 (Buß- und Bet­tag) etwa 60 Sport­be­geis­ter­te im Lokal Gie­len ein­ge­fun­den. Denn schon seit Jah­ren spiel­ten die Jugend­li­chen aus den süd­li­chen Bau­ern­schaf­ten Strae­lens (Zand, Sang, Boek­holt, Bro­ek­huy­sen, Brüx­ken, Dam und Rieth) im fröh­li­chen Wett­streit mit­ein­an­der. Die zen­tra­le Lage Bro­ek­huy­sens mit dem land­schaft­lich schön gele­ge­nen Sport­platz in Paes­müh­le war bes­tens geeig­net, den zwi­schen Strae­len und Heron­gen woh­nen­den Jugend­li­chen eine Sport­be­tä­ti­gung zu bie­ten. Da von die­sen Jugend­li­chen nur Weni­ge in den Strae­le­ner und Heron­ger Sport­ver­ei­nen spiel­ten, kam der Gedan­ke, die­sen Fuß­ball­be­geis­ter­ten in einem eige­nen Ver­ein die Mög­lich­keit zu geben, sich sport­lich zu betä­ti­gen. Der Fuß­ball­spie­ler Bernd Hel­ders war es schließ­lich, der die Initia­ti­ve für die Grün­dung eines Sport­ver­eins in Bro­ek­huy­sen ergriff und gemein­sam mit Richard Lins­sen und Ste­fan Schnei­ders die ers­ten not­wen­di­gen Schrit­te unter­nahm.

Für die Grün­dungs­ver­samm­lung hat­te man den 1. Vor­sit­zen­den des SV Strae­len, Josef Küp­pers, gebe­ten, die Ver­samm­lung zu lei­ten. Nach­dem Josef Küp­pers auf die Bedeu­tung des Sports, auf den kame­rad­schaft­li­chen Zusam­men­halt der Spie­ler, aber auch auf die Schwie­rig­kei­ten bei einer Ver­eins­füh­rung hin­ge­wie­sen hat­te, stell­te er den über­zeu­gen­den Wil­len der Anwe­sen­den für die Grün­dung eines Sport­ver­eins fest.

Die anschlie­ßen­den Wah­len brach­ten fol­gen­de Ergeb­nis­se:

1. Vor­sit­zen­der Adam Gie­len
2. Vor­sit­zen­der Johan­nes Dercks
Geschäfts­füh­rer Ste­fan Schnei­ders
Kas­sie­rer Hein­rich Caris
Jugend­wart Richard Lins­sen

Die Ver­samm­lung einig­te sich auf den Ver­eins­na­men „Sport­ver­ein 1959 Bro­ek­huy­sen“ und ent­schied sich für die Ver­eins­far­ben grün/weiß. Als Ver­eins­lo­kal wur­de das Lokal Gie­len bestimmt. Der Mit­glieds­bei­trag wur­de auf 1,– DM monat­lich fest­ge­setzt. 45 Per­so­nen tra­ten am Grün­dungs­tag dem neu­en Ver­ein als Mit­glied bei.

Die ers­te Gene­ral­ver­samm­lung fand dann am 12. Dezem­ber 1959 im Ver­eins­lo­kal Gie­len statt. 64 Mit­glie­der waren erschie­nen. Auf die­ser Ver­samm­lung wur­de die Ver­eins­sat­zung ver­ab­schie­det. Zum Fuß­ball­ob­mann wur­de Bernd Hel­ders bestimmt.

Am 27. März 1960 wur­de dann mit der Erben­ge­mein­schaft Aen­gen­vo­ort ein Pacht­ver­trag über die Benut­zung des in Paes­müh­le gele­ge­nen Sport­plat­zes abge­schlos­sen. In rd. 180 Stun­den wur­de der Sport­platz von den Mit­glie­dern des Ver­eins instand gesetzt. Am 15. Mai 1960 wur­de der Platz dann fei­er­lich ein­ge­weiht.

Für die Ein­wei­hung wur­de fol­gen­des Pro­gramm fest­ge­legt:

13:00 Uhr Abmarsch der Spie­ler mit Musik vom Ver­eins­lo­kal Gie­len zum Sport­platz
13:30 Uhr Ein­seg­nung des Sport­plat­zes durch Rek­tor Der­stap­pen, danach Anspra­che des 1. Vor­sit­zen­den Adam Gie­len
13:45 Uhr Jugend­spiel Bro­ek­huy­sen – Lül­lin­gen
16:00 Uhr Fuß­ball­spiel Strae­len I – Wach­ten­donk I
Anschlie­ßend gab es ein gro­ßes Mai­fest mit Tanz im Frei­en.

 

Am 27. März 1960 wur­de dann mit der Erben­ge­mein­schaft Aen­gen­vo­ort ein Pacht­ver­trag über die Benut­zung des in Paes­müh­le gele­ge­nen Sport­plat­zes abge­schlos­sen. In rd. 180 Stun­den wur­de der Sport­platz von den Mit­glie­dern des Ver­eins instand gesetzt. Am 15. Mai 1960 wur­de der Platz dann fei­er­lich ein­ge­weiht.

Für die Ein­wei­hung wur­de fol­gen­des Pro­gramm fest­ge­legt:

13:00 Uhr Abmarsch der Spie­ler mit Musik vom Ver­eins­lo­kal Gie­len zum Sport­platz
13:30 Uhr Ein­seg­nung des Sport­plat­zes durch Rek­tor Der­stap­pen, danach Anspra­che des 1. Vor­sit­zen­den Adam Gie­len
13:45 Uhr Jugend­spiel Bro­ek­huy­sen – Lül­lin­gen
16:00 Uhr Fuß­ball­spiel Strae­len I – Wach­ten­donk I

Anschlie­ßend gab es ein gro­ßes Mai­fest mit Tanz im Frei­en.

Zu Beginn der Sai­son 1960/61 schick­te der Ver­ein zwei Senio­ren- und eine Jugend­mann­schaft in die Meis­ter­schafts­kämp­fe.

 Im Som­mer 1962 erhielt der Sport­ver­ein die trau­ri­ge Mit­tei­lung, dass der Sport­platz und das umlie­gen­de Gelän­de künf­tig für die Bun­des­wehr benö­tigt wer­den. Der Ver­ein stand nun vor der gro­ßen Auf­ga­be, ein neu­es Gelän­de für einen Sport-platz zu fin­den. Der Vor­stand ver­such­te, in Dorf­nä­he ein geeig­ne­tes Grund­stück zu pach­ten. Schließ­lich gelang es, ein Grund­stück öst­lich der Bun­des­stra­ße B221 in der Nähe des Wal­des im Bereich der Zoll­sied­lung anzu­pach­ten. In mühe­vol­ler Arbeit rich­te­ten die Mit­glie­der des Ver­eins einen Rasen­platz her. Am 26. Juni 1966 wur­de der neue Platz mit einem Pokal­tur­nier ein­ge­weiht.

Zu die­ser Zeit hat­te der Ver­ein bereits 160 Mit­glie­der, von denen rd. die Hälf­te in 8 Mann­schaf­ten spiel­te (eine Alt-Her­ren‑, zwei Senioren‑, zwei Jugend‑, eine Schü­ler- und zwei Kna­ben­mann­schaf­ten).

Aber auch die Sport­stät­te an der B221 soll­te nicht von lan­ger Dau­er sein. Da in Bro­ek­huy­sen die Flur­be­rei­ni­gung anstand, konn­te der neue Platz nur als Pro­vi­so­ri­um ange­se­hen wer­den. Des­halb lei­te­te der Vor­stand Schrit­te für die Errich­tung eines dau­er­haf­ten Sport­plat­zes in die Wege. Im Dezem­ber 1968 war es dann soweit. Die Arbei­ten für einen Ten­nen­platz am jet­zi­gen Stand­ort began­nen. Die Gesamt­kos­ten betru­gen 174.800,– DM, davon gewähr­te das Land einen Zuschuss in Höhe von 75.000,– DM und der Kreis 30.000,– DM. Die Stadt gab 57.000,– DM. Der Ver­ein muss­te 12.800,– DM an Eigen­leis­tung aufbringen.Am 25. Okto­ber 1969 wur­de der neue Sport­platz fei­er­lich ein­ge­weiht.

 

Das Pro­gramm sah wie folgt aus:

Sams­tag
16:30 Uhr Ein­tref­fen der Gäs­te und Mann­schaf­ten am Ver­eins­lo­kal Gie­len
16:45 Uhr­Ab­marsch mit Musik zum Sport­platz
17:00 Uhr­Ein­seg­nung des Sport­plat­zes anschlie­ßend Fest­akt im Ver­eins­lo­kal Gie­len

Sonn­tag
13:15 Uhr Vor­spielF Bro­ek­huy­sen II – FC Alde­kerk II
15:00 Uhr­Meis­ter­schafts­spiel SF Bro­ek­huy­sen I – FC Alde­kerk I19:00 Uhr öffent­li­cher Sport­ler­ball

Am Sams­tag, 7. Febru­ar 1970, wur­de im Ver­eins­lo­kal Gie­len das 10-jäh­ri­ge Bestehen des Ver­eins gefei­ert.
Das Fest­pro­gramm sah wie folgt aus:

18:30 Uhr Hl. Mes­se für die leben­den und ver­stor­be­nen Mit­glie­der­an­schlie­ßend Fest­akt im Ver­eins­lo­kal mit fol­gen­dem Pro­gramm:
Begrü­ßung durch den Vor­sit­zen­den Adam Gie­len
Fest­an­spra­che
Gra­tu­la­tio­nen
gemein­sa­mes Fest­essen
danach Unter­hal­tung, Tanz und Tom­bo­la

Im Okto­ber 1971 wur­de dann mit dem Bau des Umklei­de­ge­bäu­des begon­nen. 10 Mona­te dau­er­ten die Bau­ar­bei­ten. Die Gesamt­kos­ten betru­gen 172.890,– DM, davon gewähr­te das Land einen Zuschuss in Höhe von 50.000,– DM und der Kreis 25.000,– DM. Die Stadt Strae­len steu­er­te 49.300,– DM bei. Der Ver­ein muss­te 48.590,– DM an Eigen­leis­tung auf­brin­gen.

Nicht nur die Ver­eins­mit­glie­der son­dern auch vie­le Dorf­be­woh­ner pack­ten mit an, als es dar­um ging, etwas für das Dorf zu schaf­fen. Nach­dem das Umklei­de­ge­bäu­de fer­tig war, wur­de auf Antrag des Ver­eins eine Flut­licht­an­la­ge bewil­ligt. Die Gesamt­kos­ten in Höhe von 23.205,– DM wur­den wie folgt finan­ziert:

Kreis­zu­schuss 3.000,– DM
Stadt Strae­len 10.790,– DM
Eigen­leis­tung des Ver­eins 9.415,– DM

Am 23. August 1972 wur­de das neue Umklei­de­ge­bäu­de fei­er­lich ein­ge­weiht.
Fol­gen­des Pro­gramm wur­de hier­für fest­ge­legt:

18:45 Uhr Ein­tref­fen der Gäs­te und Sport­ler am Ver­eins­lo­kal Gie­len
19:00 Uhr Abmarsch zum Sport­platz
19:15 Uhr Über­ga­be und Ein­seg­nung des Umklei­de­ge­bäu­des
anschlie­ßend im Ver­eins­lo­kal Fest­akt und gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein

Im Jah­re 1977 wur­de der Ten­nen­platz erneu­ert.

Im fünf­zehn­ten Jahr nach der Ver­eins­grün­dung gelang es der 1. Mann­schaft, in die 1. Kreis­klas­se auf­zu­stei­gen. Die­ser Erfolg wur­de am 10. Mai 1974 im Ver­eins­lo­kal Gie­len bei einem Fest­essen mit anschlie­ßen­dem Tanz gefei­ert. Zu die­ser Fei­er wur­de eine Rei­he von Ehren­gäs­ten, ein­ge­la­den.

Am 24. Novem­ber 1979 wur­de das 20-jäh­ri­ge Bestehen des Ver­eins gefei­ert.
19:00 Uhr Hl. Mes­se für die leben­den und ver­stor­be­nen Mit­glie­der
anschlie­ßend Fest­essen und danach Unter­hal­tung, Tanz und Tom­bo­la im Saa­le Gie­len

1980 wur­de die 1. Mann­schaft Staf­fel­sie­ger in ihrer Grup­pe und stieg zum 2. Male in die 1. Kreis­klas­se auf. Der Auf­stieg wur­de im Saa­le Gie­len bei einem Fest­essen mit anschlie­ßen­dem Tanz aus­gie­big gefei­ert. Lei­der muss­te die Mann­schaft 1984 im Jubi­lä­ums­jahr wie­der in die 2. Kreis­klas­se abstei­gen.

Das 25-jäh­ri­ge Ver­eins­ju­bi­lä­um wur­de am 20. Novem­ber 1984 gebüh­rend gefei­ert.
Die Fei­er begann um18:30 Uhr mit einem Fest­hoch­amt für die leben­den und ver­stor­be­nen Mit­glie­der.
Anschlie­ßend gab es ein Fest­ban­kett im Saa­le Gie­len mit fol­gen­dem Pro­gramm:

1. Eröff­nungs­marsch (Musik­ver­ein)
2. Begrü­ßung
3. Lied­vor­trag (Kir­chen­chor)
4. Lau­da­tio
5. Musik­vor­trag
6. Jubi­lar­eh­rung
7. Lied­vor­trag
8. Anspra­che der Gäs­te
9. Dan­kes­wort
10. Schluss­marsch
anschlie­ßend Essen und Tanz

Im Jah­re 1992 starb der lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de Adam Gie­len.

Am 28. Janu­ar 1996 war ein schwar­zer Tag in der Geschich­te des Sport­ver­eins. Nach­dem die Vor­stands­mit­glie­der für eine Neu­wahl sich nicht mehr zur Ver­fü­gung stell­ten, war kei­ner bereit, für das Amt des 1. Vor­sit­zen­den zu kan­di­die­ren. So muss­te die Ver­samm­lung ohne einen neu­en Vor­stand aus­ein­an­der gehen.

Am 24. März 1996 fand dann eine außer­or­dent­li­che Jah­res­haupt­ver­samm­lung statt. Ein­zi­ger Tages­ord­nungs­punkt war die Neu­wahl des Vor­stan­des. Erfreu­li­cher Wei­se fan­den sich Mit­glie­der, die die Geschi­cke des Ver­eins fort­füh­ren woll­ten. Neu­er Vor­sit­zen­der wur­de Micha­el Tock­ook. Ihn zur Sei­te stan­den Rolf Males­sa (2. Vor­sit­zen­der), Heinz Eyckel­pasch (Geschäfts­füh­rer) und Heinz Trien­ekens (Kas­sie­rer).

Ab die­ser Zeit erleb­te der Ver­ein einen enor­men Auf­schwung, der sich vor allem im Jugend­be­reich bemerk­bar macht.

Am    19. August 2001, mit Beginn der neu­en Sai­son  wur­de der Rasen­platz offi­zi­ell für den Spiel­be­trieb frei­ge­ge­gen.

Am 15. und 16. Sep­tem­ber 2007 wur­de nach rd. ein­jäh­ri­ger Bau­zeit der Um- undEr­wei­te­rungs­bau des Sport­heims sei­ner Bestim­mung über­ge­ben. Für die­ses Bau­vor­ha­ben hat die Stadt dem Ver­ein einen Inves­ti­ti­ons­zu­schuss in Höhe von 180.000 ‚– € gewährt.

Im Jah­re 2007 schaff­te die 2. Mann­schaft den Auf­stieg in die Kreis­li­ga B. Zu Beginn der Sai­son hat­te nie­mand damit gerech­net.